Ich habe noch nie Diablo gespielt. Weder den ersten noch den zweiten Teil. Ah doch, den habe ich mir damals von irgendjemanden ausgeliehen. Aber wirklich gespielt, nein.
Aber vorgestern, dem 14.05.2012, stand ich tatsächlich um 23 Uhr mit meinem Mitbewohner in einer Schlange, deren Beginn an den Toren des Saturns hier in Köln begann und sich schon nach kurzer Zeit bis ins Unendliche streckte.
Warum? Warum standen wir zwischen aufgedrehten Klischee-Gamern, die völlig im Ernst Thesen anstellen, was passieren würde wenn eine nackte Frau mit einer Diablo-3-Collectors-Edition vorbeilaufen würde und für was von beidem sie sich entscheiden würden … zwischen Jungs, die damit prahlten dass die Schlange zu World of Warcraft damals viel länger gewesen wäre und dass ihr Held bei Diablo 2 so über war, dass niemand eine Chance gehabt hätte.
Ich weiß auch nicht. Wahrscheinlich war es genau das. Mal Gamer-Figürchen gucken.
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Und verdammt nochmal ein nochmal verdammt geiles Spiel zu kaufen wie ich jetzt weiß. Ich bin übrigens gerade erst aus der Versenkung gekrochen, die Nacht auf den 15. wurde, nachdem die Server dann mal gegen 3 spielbar waren, durchgezockt, dann geschlafen, dann wieder. Wozu hat man schließlich Urlaub? (Der ist aus Zufall so gefallen, dass das Release drin lag. Ehrlich!)

Jedenfalls prügeln wir uns seitdem glücklich durch Horden von Feinden, erfreuen uns an Splatter und Skills und ich glaube, dass wir, die “n4ps” unter den Diablo Spielern, noch wirklich Freude daran haben. Denn wir haben keine 20-seitigen Testberichte gelesen, kritisch die Entwicklung mitverfolgt oder uns in Foren über Blizzard zu Grunde diskutiert.
Ich muss mich zusammenreißen, nicht meinen gesamten Urlaub vor dem Teil zu vergammeln. Aber für heute Abend ist noche eine Runde vorgesehen. Dann darf der Mönch, der mich stark an die Serie Avatar erinnert, wieder zeigen was er mit seinen KungFu Schlägen so drauf hat.



























